Held*innenreise Spezial: Die transformative Kraft der Selbstentdeckung
In dieser Folge des Pirate Talks erzählen Kerstin und Flo gemeinsam mit Chrigel, wie eine Held*innenreise mitten in einer persönlichen Krise sein Leben auf den Kopf stellte und dabei neue Perspektiven, Ruhe und Achtsamkeit eröffnete. Was für viele wie ein Seminar klingt, wurde für Chrigel zu einem tiefen, lebensverändernden Erlebnis: körperlich, emotional und existenziell.
Chrigel kam als jemand, der sich bewusst auf Neues eingelassen hat, ohne grosse Vorbereitung, ohne Gewissheit, was auf ihn zukommt. Ein guter Freund hatte ihm die Held*innenreise empfohlen, und damit begann eine Reise, die weit über Wissen und Denken hinausging.
Vom Krisenmoment zur Klarheit
Chrigel beschreibt, wie er zur Held*innenreise fand: aus einer inneren Spannung heraus. Eine Trennung, ein schwieriger beruflicher Abschnitt und das Gefühl, „irgendetwas stimmt nicht mehr“ führten ihn nach Davos. Dort spürt er sofort die besondere Energie des Ortes und die Bereitschaft, sich selbst zu begegnen.
Diese Phase war ein mutiger Schritt in einen Prozess, der ihn wachrüttelte, herausforderte und berührte.
Loslassen & Neubeginn
Vor der Reise drehte sich Chrigels Leben stark um Leistung, Besitz und Kontrolle. Er hatte ein florierendes Geschäft, Mitarbeiter, Verantwortlichkeiten und definierte sich stark über Leistung und Anerkennung. Doch auf der Reise wurde klar: Das Leben, das er bis dahin gelebt hatte, war nicht mehr stimmig, und er begann loszulassen.
Das Loslassen war ein Prozess, der sich über Jahre zog:
- das Unternehmen auflösen
- die Beziehung beenden
- alte Muster hinterfragen
- neu definieren, was wirklich zählt
Dieser Prozess war heftig, intensiv und emotional aufgeladen: Trennung, Zweifel, Trauer und Neugier kamen zusammen.
Emotionale Tiefe & Transformation
Chrigel spricht sehr offen über die emotionale Wirkung der Reise:
„Es hat mich wirklich wachgerüttelt.“
Die Held*innenreise brachte ihn zum Fühlen. Übungen, Begegnungen, Körperarbeit – all das wirkte tiefer als jede kognitive Analyse. Er erinnert sich an kraftvolle Sequenzen, in denen körperliche Präsenz, Atem und Bewusstheit unmittelbare Veränderungen auslösten.
Die Intensität zeigte ihm, dass Veränderung nicht nur im Kopf, sondern im Körper passiert.
Mut zur Verletzlichkeit
Ein wiederkehrender Punkt in Chrigels Erzählung ist die Erfahrung von Nähe und Verletzlichkeit, gerade als Mann. Er beschreibt, wie berührend Umarmungen, Austausch und ehrliche Begegnungen waren. Diese Erfahrungen gaben ihm die Erlaubnis, Verletzlichkeit nicht als Schwäche, sondern als Stärke zu leben.
Ein zentraler Moment war für ihn das Zulassen von Hilfe – etwas, das er früher als „Mann stark sein müssen“ nicht kannte. Die Reise zeigte ihm, dass es erlaubt ist, Hilfe anzunehmen, und dass sie wirklich trägt.
Party ohne Betäubung
Chrigel erzählt humorvoll und ehrlich, wie sich sein Verhältnis zu Party und Ausgelassenheit verändert hat:
Früher suchte er manchmal Ablenkung und Betäubung durch Substanzen, Alkohol oder exzessive Feiern. Heute geniesst er Gesellschaft und Festlichkeit bewusst, ohne Betäubung.
Diese Veränderung symbolisiert ein tieferes inneres Erwachen:
„Ich tanze noch immer gern, aber ich bin da, ich fühle das alles bewusst.“
Neue Ausrichtung im Leben
Heute beschreibt Chrigel seinen Alltag als ruhiger, achtsamer und klarer. Er hat gelernt, nicht mehr aus dem Aussen seine Identität zu beziehen, seine inneren Bedürfnisse wahrzunehmen und ihnen Raum zu geben. Er hört auf seinen Körper, reflektiert bewusst und lebt intensiver im Hier und Jetzt.
Die Held*innenreise war für ihn ein Startpunkt für einen Entwicklungsprozess, der ihn mit Freude, Klarheit und Verbundenheit bis heute begleitet.
Warum die Held*innenreise für Chrigel so wertvoll ist
Für ihn ist die Reise ein Geschenk an sich selbst – eine Einladung, sich kennen zu lernen, Grenzen zu überschreiten, zu fühlen statt zu denken und menschliche Nähe auf eine neue Weise zu erfahren. Er betont immer wieder die besondere Kraft der Gruppe und der gemeinsamen Erlebnisse, die in solch einem Setting möglich werden.
„Es ist ein Abenteuer, das man sich selbst schenken kann.“
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Mehr über die Held*innenreise:
https://www.heldenreise-schweiz.ch